Wenn eine Geschichte Dich findet

Der zweite Weihnachtsfeiertag ist ein Tag ohne Programm.
Die Besuche sind vorbei, die Gespräche geführt, die Häuser stiller.
Was bleibt, ist Nachhall.
Zeit, in der man merkt, was nicht mit dem Fest verschwunden ist.

Kapitel 7 meines Buches trägt den Titel
„Soziale Ächtung“.

Es ist das Kapitel, in dem eine Geschichte ihren letzten Ort verläßt.
Nicht mehr Zeitung.
Nicht mehr Politik.
Nicht mehr Debatte.

Sondern Alltag.

Hier beginnt der Moment,
in dem ein Name genügt.
In dem Räume markiert werden,
ohne daß jemand sie betreten hat.
In dem Gerüchte schneller sind als Begegnungen
und Zuschreibungen stärker als Erfahrung.

Kapitel 7 erzählt nicht von einem Skandal.
Es erzählt davon, wie Normalität kippt.

Wie ein Ort, an dem gelacht wird,
plötzlich anders betrachtet wird.
Wie Blicke länger dauern.
Wie Schweigen lauter wird.
Wie Distanz entsteht,
ohne daß jemand sie ausspricht.

„Ab hier griff die Geschichte nicht mehr mein Wirken an.
Sie griff meine Existenz an.“

Dieses Kapitel markiert eine Schwelle.
Nicht die erste Eskalation.
Aber die entscheidende.

Denn soziale Ächtung ist leise.
Sie kommt ohne Verbot.
Ohne Urteil.
Ohne Begründung.

Und genau deshalb wirkt sie.

„JANUS – Wenn ein Name Feuer fängt“ erscheint am 4. Januar 2026 bei Amazon.

Manches endet nicht mit einem Knall.
Manches beginnt damit,
daß man merkt,
daß man gemeint ist.

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