Am 4. Januar 2026 erscheint mein Buch „JANUS – Wenn ein Name Feuer fängt. Zwischen Rufmord und Rückkehr“ auf Amazon.
Als gebundene Ausgabe, Taschenbuch und eBook.
Gleichzeitig auf Deutsch und auf Englisch.
Das ist keine Ankündigung, die um Zustimmung bittet.
Das Buch kommt nicht, weil der Zeitpunkt günstig ist.
Es kommt, weil der Text geschrieben ist – und weil Schweigen keine Option mehr war.
Dieses Buch will nichts reparieren
Wer hier eine Entschuldigung sucht, wird sie nicht finden.
Wer eine Imagekorrektur erwartet, liest das falsche Buch.
Und wer glaubt, es gehe um persönliche Befindlichkeiten, verkennt das Thema.
Dieses Buch handelt von Öffentlichkeit, wenn sie kippt.
Von Medien, wenn sie nicht mehr prüfen, sondern markieren.
Von Moral, wenn sie nicht mehr fragt, sondern richtet.
Es erzählt, wie aus einem Menschen ein Symbol wird.
Wie aus einem Namen ein Risiko entsteht.
Und wie schnell sich eine Eskalation selbst trägt – ganz ohne neue Fakten.
Warum zwei Sprachen?
Weil das, was hier beschrieben wird, kein deutsches Sonderphänomen ist.
Die Mechanismen sind international. Die Muster wiederholen sich.
Die Etiketten wechseln – die Logik bleibt.
Deshalb erscheint dieses Buch zeitgleich auf Deutsch und Englisch.
Nicht als Exportversion. Nicht als Nachtrag.
Sondern als Teil desselben Gedankens.
Warum jetzt?
Weil Abstand nötig war.
Und weil Nähe gefährlich ist.
Dieses Buch wurde nicht im Moment der Eskalation geschrieben,
sondern danach – mit der Kälte, die man braucht, um Dinge zu erkennen,
die im Feuer selbst unsichtbar bleiben.
Für wen dieses Buch nicht ist
Nicht für Menschen, die einfache Schuldverteilungen suchen.
Nicht für Leser, die beruhigt werden wollen.
Nicht für jene, die nur lesen, was ihre Haltung bestätigt.
Worum es wirklich geht
Nicht um mich.
Sondern um die Frage, wer richtet, wenn Öffentlichkeit zur Waffe wird.
Und was von einem Menschen übrig bleibt,
wenn sein Name erst einmal brennt.
Am 4. Januar 2026 ist dieser Text nicht mehr meiner.
Dann ist er lesbar.
Und das reicht.

Schreibe einen Kommentar