Buchmesse Gießen – Zwei Tage Öffentlichkeit

Am 16. und 17. Mai auf der Buchmesse in Gießen

Es gibt Gespräche, die heute kaum noch stattfinden.
Nicht, weil niemand mehr etwas zu sagen hätte.
Sondern weil viele längst gelernt haben, welche Themen besser gemieden werden.

Genau deshalb sind reale Begegnungen wichtiger geworden als jemals zuvor.

Am 16. und 17. Mai bin ich jeweils von 10 bis 18 Uhr auf der Buchmesse in Gießen vertreten.

Nicht als Verkäufer irgendeines Trends.
Nicht als Teil einer glattpolierten Marketingkampagne.
Sondern als Autor zweier Bücher, die sich mit öffentlicher Wahrnehmung, medialer Deutung und gesellschaftlichen Mechanismen beschäftigen.

Mit dabei sind:

„JANUS – Wenn ein Name Feuer fängt“
und
„Die Presse lügt nie. Sagt sie.“

Beide Bücher beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit einer zentralen Frage:

Was geschieht mit Menschen, sobald Öffentlichkeit nicht mehr beobachtet — sondern bewertet?

Denn vieles, was heute als Wahrheit erscheint, entsteht nicht allein durch Fakten.
Sondern durch Wiederholung.
Durch Gewichtung.
Durch emotionale Aufladung.
Durch Narrative.

Genau darüber möchte ich sprechen.

Nicht in Form vorbereiteter Phrasen.
Sondern direkt.
Persönlich.
Offen.

Die Buchmesse bietet dafür einen selten gewordenen Raum.
Abseits von Kommentarspalten.
Abseits algorithmischer Empörung.
Abseits jener digitalen Öffentlichkeit, in der oft nicht mehr das Argument zählt — sondern nur noch die moralische Einordnung.

Vielleicht entstehen dort Diskussionen.
Vielleicht Widerspruch.
Vielleicht Zustimmung.

Vielleicht einfach nur echte Gespräche.

Und genau das fehlt heute vielerorts.

Warum solche Veranstaltungen wichtig geworden sind

Viele Menschen spüren inzwischen, daß sich etwas verändert hat.

Daß Debatten enger geworden sind.
Daß bestimmte Fragen sofort moralisch aufgeladen werden.
Daß öffentliche Wahrnehmung oft schneller entsteht als tatsächliches Verständnis.

Gerade deshalb halte ich persönliche Begegnungen inzwischen für wichtiger als jede digitale Reichweite.

Ein Gespräch vor Ort hat etwas, das keine Schlagzeile ersetzen kann:
Unmittelbarkeit.

Man sieht Reaktionen.
Man hört Zwischentöne.
Man merkt, ob jemand wirklich zuhört — oder nur auf ein Feindbild reagiert.

Bücher können Diskussionen auslösen.
Aber echte Gespräche beginnen meist erst danach.

Buchmesse Gießen – Die Informationen

📍 Messe Gießen
An der Hessenhalle 11
35398 Gießen

📅 16. und 17. Mai 2026
🕙 jeweils von 10 bis 18 Uhr

Wer vorbeikommen möchte:
Ich freue mich auf Gespräche, Fragen und Begegnungen.

Weitere Informationen zu meinen Büchern:
Prosa des Widerstandes
Autorenseite

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