Silvester. Wenn der Krieg ausbricht. Pünktlich. Also ungefähr.

Es ist jedes Jahr dasselbe Ritual. Kaum verabschiedet sich das alte Jahr hustend und leicht benommen, beginnt das neue mit einem akustischen Großangriff. Explosionen. Detonationen. Lichter, als hätte jemand beschlossen, den Himmel noch einmal zu belehren, wer hier das Sagen… Weiterlesen
Wo Öffentlichkeit endet, beginnt Nähe

Es gibt Abende,an denen man zurückblickt,ohne Bilanz ziehen zu wollen. Nicht, um zu bewerten.Nicht, um abzuschließen.Sondern um zu spüren,was trotz allem geblieben ist. Silvester ist so ein Moment.Wenn Masken leichter werden.Wenn Rollen müde sind.Wenn das Jahr nicht mehr laut sein… Weiterlesen
Warum ich mir zu Silvester keine Knochenbrüche wünschen lasse

Jedes Jahr aufs Neue.Kaum nähert sich der 31. Dezember, wünschen mir Menschen einen „guten Rutsch“. Und jedes Jahr frage ich mich:Wohin eigentlich?Worüber?Und warum auf glattem Untergrund? Ich gehe aufrecht ins neue Jahr.Nicht rutschend.Nicht schlitternd.Nicht mit angezogener Handbremse und Helm. Der… Weiterlesen
Wer bleibt, wenn der Lärm geht

Nach einer Welle bleibt nicht viel sichtbar. Es verschwindet schneller,als man es festhalten könnte.Gesichter werden seltener.Gespräche kürzer.Nähe vorsichtiger. Und doch zeigt sich genau dann etwas,das vorher im Lärm kaum zu erkennen war. Nicht, wer laut war.Nicht, wer sich positionierte.Sondern,wer blieb.… Weiterlesen
Der Punkt ohne Rückzug

Es gibt einen Punkt,an dem eine Geschichte nicht mehr weiter eskaliert. Nicht, weil sich etwas geklärt hätte.Sondern weil der Mechanismus,der alles angetrieben hat,ins Leere läuft. Genau an dieser Schwelle setzt Kapitel 10 an. Nicht mit Antworten.Nicht mit Rechtfertigungen.Nicht mit einem… Weiterlesen
Der Tag, an dem es nicht mehr reichte, einfach zu arbeiten

Es gibt Momente, in denen man merkt,daß eine Geschichte nicht mehr draußen stattfindet. Nicht in Zeitungen.Nicht in Kommentaren.Nicht im Netz. Sondern dort, wo man morgens hingeht,um einfach seine Arbeit zu tun. Kapitel 9 meines Buches trägt den Titel„Der Tag, an… Weiterlesen
Das Kapitel, das ich am liebsten nie hätte schreiben müssen

Man kann vieles wegstecken.Man kann sich an Schlagzeilen gewöhnen, an Gerüchte, an das ständige Kippen von Atmosphäre. Aber es gibt einen Punkt, an dem es nicht mehr um Dich geht.Nicht um Ruf. Nicht um Deutung. Nicht um Öffentlichkeit. Sondern um… Weiterlesen
Wenn etwas zerbricht, ohne laut zu werden

Der erste Weihnachtsfeiertag ist kein Tag für Lärm.Er ist ein Tag für Abstand.Für Nachdenken.Für Bilanz. Und vielleicht ist er genau deshalb der richtige Moment,um über einen Zusammenbruch zu sprechen,der nicht mit einem Knall kam. Kapitel 6 meines Buches trägt den… Weiterlesen
Ein Pranger mit Konfetti

Die ruhigen Tage – sofern man nicht dem alljährlichen Einkaufsstreß erlegen ist.Und wenn doch, dann macht jede gewonnene Ruhe diese Tage nur umso bedeutender. Ich wünsche allen meinen Lesern – ob Freund oder Feind – ein frohes Fest. Denn Weihnachten… Weiterlesen









